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Lara Busse
Wilde Aktionen, lange Abende, eine willkommene Atmosphäre, persönliche Weiterbildung und über sich hinauswachsen. Ich habe viel über mich selbst gelernt und mich aus meiner Komfortzone gewagt.

Die BUNDjugend hat mir die Freude am Arbeiten mit Gruppen gelehrt und mich nicht wieder losgelassen. Seitdem möchte ich meine kreativen, gestalterischen Tätigkeiten mit der Arbeit mit Gruppen verknüpfen.
Lara hat 2016 in der Landesgeschäftsstelle FÖJ gemacht. Jetzt ist sie Spiel-und Lerndesignerin und gibt Kunstkurse und Workshops.
Meine Lieblingserinnerung?
Eindeutig die Biotoppflege auf dem Zeltlager!

Die Sonne schien an dem Nachmittag gnadenlos auf uns herunter und ich hatte eigentlich wenig Lust im kleinen Teich zu stehen und die Kinder zu motivieren. Trotzdem half ich ihnen natürlich und stapfte, äußerlich hochmotiviert, mit. Es dauerte jedoch keine zwei Minuten bis wir knietief ich Schlamm steckten und merkten, dass wir keine Kinder, die halb so groß sind wie wir, in den Teich stellen können. Also bildeten wir eine Kette: wir blieben im Schlamm stehen, rissen das Schilf raus und gaben es an die Kinder weiter.
Doch aus dem gut organisierten Plan wurde kurze Zeit später eine chaotische Schlamm-Schlacht. Andere Teamer gesellten sich noch zu uns und beteiligten sich an dem legendären Geschehen. Wir gruben unsere Hände in den Matsch, warfen mit Dreck um uns und lachten befreit. Es war alles egal. Später stapften wir von oben bis unten mit Schlamm bedeckt zu den Außenduschen am Zeltplatz und duschten ausgiebig. Der Schlamm-Geruch blieb allerdings als Erinnerung noch lange in der Kleidung.

Wie hat dich die BUNDjugend Bayern geprägt?